Millimeterwellen-Technologie

Millimeterwellen-Bildgebungssysteme mit mechanischen Scan-Komponenten verwenden üblicherweise einzelne, rotierende optische Spiegel, um Bildsegmente auf einen oder mehrere Empfänger zu reflektieren. Durch diesen Ansatz erhält man uneinheitliche Bildformate, die nur schwer in Echtzeit geschärft werden können. Zusätzlich führt die notwendige optische Verarbeitung zu einem größeren Verlust der einfallenden Signalstrahlung und kann nur durch eine Hinzunahme teurer Empfänger ausgeglichen werden.


Die Tadar-Kamera benutzt eine patentierte Scanmethode, um  ein lineares Bildraster zu erzeugen, das aufgrund seiner Gleichmäßigkeit leicht um den Faktor zwei in Echtzeit bei Verwendung eines Standard-PCs geschärft werden kann. Die einfache, reflektierende Oberfläche des Tadar Systems resultiert in einen minimalen Verlust der ankommenden Energie, so dass für die Bilderzeugung nur wenige Empfänger notwendig sind.

Das optische System besteht aus drei Spiegeln, mit denen die Objekt-Szene abgetastet und die einfallende Strahlung auf einen oder mehrere Empfänger fokussiert wird. Die Rotation und Beugung ebener und konkaver Spiegel verbinden sich, um einen Punkt auf dem Zielobjekts auf den Empfänger zu reflektieren. Dieser Punkt wandert durch die Spiegelrotation in einer vertikalen Linie auf dem Zielobjekt. Durch die Bewegungen des Klappspiegels schiebt sich diese vertikale Scanlinie über das Objekt und baut so ein Vollbild auf.